Man rechnet mit etwa 20000 bis 25000 neuerkrankten Patienten jährlich in der Bundesrepublik Deutschland. Die Anzahl der sich in der Nachsorge befindlichen Patienten, die früher einen Prostatakrebs hatten, ist jedoch wesentlich größer. Man schätzt sie auf über 140000. Jenseits des 50sten Lebensjahres ist das Prostatakarzinom die häufigste bösartige Erkrankung beim Mann. In Deutschland sterben jährlich 12000 Personen an Prostatakrebs.
Die Prostatakrebshäufigkeit und einige Risikofaktoren
Wenn die Prostatakarzinomsbehandlung abgeschlossen ist
Nach der operativen Entfernung der Prostata oder der Strahlentherapie sollten regelmäßige Nachuntersuchungen erfolgen. Damit können die Ärzte sichern, dass Metastasen oder ein Weiterwachsen des vorhandenen Tumors schnell erkannt werden. Dafür am besten geeignet ist wiederum die Magnetresonanztomographie.
Therapie vom Prostatakarzinom
Die Prostatakarzinom Therapie richtet sich nach der Art und Ausbreitung des Tumors. Einige Karzinome wachsen so langsam, dass eine Entfernung in Anbetracht der Lebenserwartung des Erkrankten möglicherweise mehr schadet als hilft.
Für die effektive Prostatakarzinom Behandlung stehen mehrere Verfahren zur Verfügung:
Diagnose von Prostatakarzinom
Für Prostatakaryinom Diagnose werden verwendet folgende Methoden verwendet: die digitale Rektale Untersuchung, der PSA-Wert, die Ultraschalluntersuchung, Biopsie und die Magnetresonanztomographie.
Prostatakarzinom Symptome
Am Anfang, wenn das Karzinom der Prostata noch nicht groß ist, verursacht es in der Regel keine Beschwerden. Der Tumor kann nur während der Früherkennungs-Untersuchungen entdeckt werden. Wenn der Prostatakrebs schon spürbar ist und beim Abtasten der Prostata vom Enddarm aus entdeckt werden kann, ist er oft schon fortgeschritten. Aber auch in dieses Stadium bestehen normalerweise noch keine Symptome. Es können aber schon Metastasen zum Beispiel im Knochen entstanden sein, die späterhin Schmerzen verursachen werden.
Was ist Prostatakarzinom?
Einen bösartigen Tumor der Prostata bezeichnet man als Prostatakrebs oder Prostatakarzinom. Das ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Das Karzinom der Prostata steht nach dem Bronchialkarzinom an zweiter Stelle bei den krebsbedingten Todesursachen der Männer. Rund 22% aller bei Männern jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen betreffen die Prostata. Das entspricht einer altersstandardisierten Inzidenzrate von nahezu 100 auf 100.000 männliche Personen bzw. deutlich mehr als 40.000 neu diagnostizierten Prostatakarzinomen pro Jahr im Bundesgebiet.
Was ist Prostata?
Die Prostata (Vorsteherdrüse) ist eine Drüse, die die Harnröhre umschließt. Sie unterliegt regelmäßig normalen Schwellungen beim Urinieren und Geschlechtsverkehr. Beim Mann ist Sie in Größe und Form einer Kastanie ähnlich. An die Rückseite der Prostata grenzt der Mastdarm (Rektum). Deshalb kann sie vom Enddarm aus mit den Fingern ertastet und beurteilt werden.
Die Ursachen der Entstehung des Prostatakarzinoms
Die Ursache der Entstehung des Prostatakarzinoms ist bis jetzt noch nicht bekannt. Die genetische Disposition spielt bei der Entstehung des Prostatakarzinoms zweifellos eine Rolle. Die Männer, deren Bruder oder Vater Krebs der Prostata hatte, gelten als Risikopatienten mit etwa doppeltem Erkrankungsrisiko. Diese Männer sollten die normalerweise erst ab dem fünfzigen Lebensjahr erforderliche Krebsfrüherkennung durch Kontrolle des prostataspezifischen Antigens schon ab dem fünfundvierzigen Lebensjahr wahrnehmen.
Prostatakarzinom (Prostatakrebs)
Der Prostatakarzinom (auch als Prostatakrebs bekannt) ist eine bösartige Tumorerkrankung, die vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) ausgeht. Der Prostatakrebs hebt sich durch seine Häufigkeit von allen anderen Krebsarten ab. Seit 1998 erkranken in Deutschland mehr Männer an Prostatakarzinom als an Lungenkrebs. Und der Prostatakarzinom holt weiter auf. Zurzeit sind es etwa 30.000 bis 40.000 Männer, die in Deutschland jedes Jahr neu erkranken.
