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Die Ursachen der Entstehung des Prostatakarzinoms

Die Ursache der Entstehung des Prostatakarzinoms ist bis jetzt noch nicht bekannt. Die genetische Disposition spielt bei der Entstehung des Prostatakarzinoms zweifellos eine Rolle. Die Männer, deren Bruder oder Vater Krebs der Prostata hatte, gelten als Risikopatienten mit etwa doppeltem Erkrankungsrisiko. Diese Männer sollten die normalerweise erst ab dem fünfzigen Lebensjahr erforderliche Krebsfrüherkennung durch Kontrolle des prostataspezifischen Antigens schon ab dem fünfundvierzigen Lebensjahr wahrnehmen.

Die Ursache der Entstehung des Prostatakarzinoms ist bis jetzt noch nicht bekannt. Die genetische Disposition spielt bei der Entstehung des Prostatakarzinoms zweifellos eine Rolle. Die Männer, deren Bruder oder Vater Krebs der Prostata hatte, gelten als Risikopatienten mit etwa doppeltem Erkrankungsrisiko. Diese Männer sollten die normalerweise erst ab dem fünfzigen Lebensjahr erforderliche Krebsfrüherkennung durch Kontrolle des prostataspezifischen Antigens schon ab dem fünfundvierzigen Lebensjahr wahrnehmen. Die großen Unterschiede in der Krankheitshäufigkeit bei verschiedenen Ethnischen Gruppen werden auch auf deren Lebensgewohnheiten zurückgeführt, zumal die Nachkommen von Emigranten nicht das Erkrankungsrisiko ihrer Vorfahren tragen, sondern das des neuen Heimatlandes annehmen. Eine große Rolle wird dabei der Ernährung zugeschrieben. Es wurde bisher nicht bewiesen, dass die Sterilisation das Erkrankungsrisiko erhöht.

Der Testosteronspiegel ist hingegen ein sicherer Einflussfaktor, da die Tumorzellen auf die Stimulation durch Androgene angewiesen sind: Eunuchen entwickeln kein Karzinom der Prostata. Im Gegensatz dazu stellen die Prostataentzündung, ob chronisch oder akut, und die im fortgeschrittenen Lebensalter häufige gutartige Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie), keine unabhängigen Risikofaktoren dar. Noch widersprüchlich ist die Datenlage derzeit zur eventuellen Krebsförderung durch erhöhte Spiegel des Gewebshormons IGF-1 (insulinähnlicher Wachstumsfaktor).

Nach einigen Studien soll häufiges Ejakulieren in jüngeren Jahren das Risiko für das Prostatakarzinom senken. Australische Wissenschaftler haben Daten zu Sexualpraktiken von 1.079 Prostatakarzinom-Patienten mit denen von 1.259 gesunden Männern im Alter zwischen zwanzig und fünfzig Jahren verglichen. Ihr Ergebnis: 20-jährige, die öfter als 5 mal pro Woche ejakulieren, senken das Erkrankungsrisiko um ein Drittel. Methodisch ist dabei das Ursache-Wirkungs-Verhältnis nicht geklärt. Es ist durchaus möglich, dass Männer mit einem leistungsfähigen, gesunden Genitaltrakt öfter ejakulieren und die Gesundheit der Genitalien die eigentliche Ursache ist, weshalb sie später auch nicht so häufig erkranken.

Im Gegensatz dazu hatten andere frühere Studien häufige Sexualkontakte mit einem wesentlich erhöhten Erkrankungsrisiko in Zusammenhang gebracht. Nach Meinung der australischen Forscher, dies könnte aber durch die höhere Infektionsgefahr bedingt sein. Wenn man die Zahl der Ejakulationen insgesamt betrachtet, so sieht er, dass diese einen schützenden Effekt haben, weil krebserregende Substanzen durch die häufige Bildung von Samenflüssigkeit aus der Prostata herausgeschwemmt werden. Außerdem würden die Prostatazellen auf diese Art zum Ausreifen angeregt, was sie für Karzinogene weniger empfindlich macht.

Noch ein möglicher Risikofaktor könnte Sonnenmangel sein. Die Forscher in Europa und in Nordamerika haben ein auffälliges Nord-Süd-Gefälle bemerkt, was sie nur durch die unterschiedliche Besonnung der Menschen erklären konnten. Diesen Zusammenhang fanden die Wissenschaftler für Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Brustkrebs, Ovarialkrebs und offenbar auch für den Blasenkrebs und malignes Melanom. Eine Schlüsselrolle spielt hierbei offenbar das Vitamin D. Neunzig Prozent des vom Körper benötigten Vitamin D werden durch UV-B-Bestrahlung in der Haut gebildet. Man muss aber diese Theorie nur mit Vorbehalt betrachten, weil andererseits wissenschaftlich bewiesen ist, dass zu viel Sonnenbestrahlung ein Risikofaktor für das Spinaliom (ein bösartiger Tumor, der aus der Stachelzellschicht der Haut stammt) sein kann.