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Das Prostatakarzinom

Die Prostatakrebshäufigkeit und einige Risikofaktoren

Man rechnet mit etwa 20000 bis 25000 neuerkrankten Patienten jährlich in der Bundesrepublik Deutschland. Die Anzahl der sich in der Nachsorge befindlichen Patienten, die früher einen Prostatakrebs hatten, ist jedoch wesentlich größer. Man schätzt sie auf über 140000. Jenseits des 50sten Lebensjahres ist das Prostatakarzinom die häufigste bösartige Erkrankung beim Mann. In Deutschland sterben jährlich 12000 Personen an Prostatakrebs.

Was ist Prostatakarzinom?

Einen bösartigen Tumor der Prostata bezeichnet man als Prostatakrebs oder Prostatakarzinom. Das ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Das Karzinom der Prostata steht nach dem Bronchialkarzinom an zweiter Stelle bei den krebsbedingten Todesursachen der Männer. Rund 22% aller bei Männern jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen betreffen die Prostata. Das entspricht einer altersstandardisierten Inzidenzrate von nahezu 100 auf 100.000 männliche Personen bzw. deutlich mehr als 40.000 neu diagnostizierten Prostatakarzinomen pro Jahr im Bundesgebiet.

Der Prostatakrebs

Der Prostatakrebs (auch als Prostatakarzinom bekannt) ist eine bösartige Tumorerkrankung, die vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) ausgeht. Das Prostatakarzinom hebt sich durch seine Häufigkeit von allen anderen Krebsarten ab. Seit 1998 erkranken in Deutschland mehr Männer an Prostatakrebs als an Lungenkrebs. Und der Prostatakrebs holt weiter auf. Zurzeit sind es etwa 30.000 bis 40.000 Männer, die in Deutschland jedes Jahr neu erkranken. Jeder zehnte Mann wird irgendwann in seinem Leben mit der Diagnose Prostatakrebs konfrontiert.