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Prostatakarzinom Symptome

Am Anfang, wenn das Karzinom der Prostata noch nicht groß ist, verursacht es in der Regel keine Beschwerden. Der Tumor kann nur während der Früherkennungs-Untersuchungen entdeckt werden. Wenn der Prostatakrebs schon spürbar ist und beim Abtasten der Prostata vom Enddarm aus entdeckt werden kann, ist er oft schon fortgeschritten. Aber auch in dieses Stadium bestehen normalerweise noch keine Symptome. Es können aber schon Metastasen zum Beispiel im Knochen entstanden sein, die späterhin Schmerzen verursachen werden.

Die Symptome bei Prostatakrebs sind meist nicht kennzeichnend: Knochenschmerzen, Gewichtsverlust, Rückenschmerzen, Blasenentleerungsstörungen, und Blutarmut sind denkbar. Auch Blutspuren in Ejakulat oder Urin können ein Warnsignal sein.

Das Karzinom der Prostata kann auch ähnliche Beschwerden verursachen wie die gutartige Prostatavergrößerung: Nachtropfen von Harn nach dem Wasserlassen, häufiger Harndrang (auch nachts), Schwacher Harnstrahl, Schwierigkeiten, mit dem Wasserlassen zu beginnen und unterbrochener Harnstrahl. Oft handelt es sich bei solchen Symptomen um die Zeichen einer gutartigen Vergrößerung, doch in circa 10% der Fälle steckt ein Prostatakrebs dahinter.

Gewebeentnahme. Trefferquote erhöhen

Erst eine Gewebeentnahme aus der Prostata gibt mit letzter Sicherheit Aufschluss darüber, ob es sich bei der verdächtigten Veränderung um eine gut- oder bösartige handelt. Gegenwärtig führen Ärzte diese Biopsie genannte Entnahme oft unter Ultraschall- oder Tast-Kontrolle durch. Beide Methoden sind jedoch nicht treffsicher genug, urteilt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. In nur 60 bis 70 Prozent der Fälle sind diese Methoden dazu in der Lage, ein Prostatakarzinom einwandfrei zu identifizieren. Um beurteilen zu können, wie agressiv der Tumor wächst und wie weit er sich schon ausgebreitet hat, sei aber eine weitaus bessere Treffsicherheit unerlässlich.