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Die Prostatakrebshäufigkeit und Risikofaktoren

Man rechnet mit etwa 20000 bis 25000 neuerkrankten Patienten jährlich in der Bundesrepublik Deutschland. Die Anzahl der sich in der Nachsorge befindlichen Patienten, die früher einen Prostatakrebs hatten, ist jedoch wesentlich größer. Man schätzt sie auf über 140000. Jenseits des 50sten Lebensjahres ist das Prostatakarzinom die häufigste bösartige Erkrankung beim Mann. In Deutschland sterben jährlich 12000 Personen an Prostatakrebs.

Man rechnet mit etwa 20000 bis 25000 neuerkrankten Patienten jährlich in der Bundesrepublik Deutschland. Die Anzahl der sich in der Nachsorge befindlichen Patienten, die früher einen Prostatakrebs hatten, ist jedoch wesentlich größer. Man schätzt sie auf über 140000. Jenseits des 50sten Lebensjahres ist das Prostatakarzinom die häufigste bösartige Erkrankung beim Mann. In Deutschland sterben jährlich 12000 Personen an Prostatakrebs.

Die Prostatakrebshäufigkeit hat zugenommen.

Zweifellos gibt es heute wesentlich mehr Prostatakarzinompatienten als früher. Diese Tatsache lässt sich allerdings nicht etwa damit erklären, dass die zu Prostatakrebs führenden Ursachen heute häufiger sind. Ein viel plausiblerer Grund ist, dass die Menschen heute älter werden als früher, also häufiger als früher ein durch Prostatakarzinom gefährdetes Alter erreichen. Der Prostatakrebs ist nämlich der typische Alterskrebs! Es gibt Untersuchungen, nach denen nicht einmal 10% aller 50jährigen, hingegen 70% aller 80jährigen an diesem Krebs erkranken. Ein weiterer Grund für die jetzt häufigere Diagnose des Prostatakrebses ist, dass wir heute über bessere Erkennungsmöglichkeiten verfügen. Eine Bedeutung haben hierbei die Routinevorsorgeuntersuchungen, dank derer heute frühzeitiger und häufiger Prostatakarzinome erkannt werden können.

Besonders häufig ist der Prostatakrebs in der schwarzen Bevölkerung in den USA. Sehr viel seltener hingegen wird der Prostatakrebs in Japan festgestellt. In Europa sind England und Dänemark die Regionen mit der geringsten und Schweden mit der größten Häufigkeit. Deutschland nimmt eine Mittelstellung ein. Interessant ist, dass bei japanischen Auswanderern das Erkrankungsrisiko sich mit der Zeit zunehmend dem des Gastlandes anpasst. Diese Beobachtung wird als Argument für die Hypothese von Umwelteinflüssen angeführt, speziell Ernährungsgewohnheiten, Umweltverschmutzung und Lebensstil.

Warum ist der Prostatakrebs im Alter so häufig?

Die zu Prostatakrebs führenden Einflüsse müssen offensichtlich längere Zeit einwirken, bis es schließlich zu der Krebsmanifestation kommt. Man schätzt 30 bis 50 Jahre. Ein weiterer möglicher Grund ist, dass mit dem Alter die Zellen zunehmend zu einer Zellentartung neigen. Übrigens ist es häufig so, dass der Prostatakrebs schon seit vielen Jahren besteht, jedoch vor der Diagnose keinerlei Beschwerden bereitet hat. Dies liegt daran, dass - im Gegensatz zu der Altersprostata - die Vergrößerung der Außendrüse erst sehr spät auf andere Organe drückt oder gar Schmerzen bereitet. Im Gegensatz zur Innendrüse, die leicht auf die Harnröhre drückt und den Harzfluss einschränkt, kann die Außendrüse sich ungehindert ausdehnen.

Einige Risikofaktoren, die zur Prostatakrebserkrankung beitragen können

Neben hormonellen Faktoren werden diätetische Einflüsse verantwortlich gemacht. Eine fettreiche Ernährung mit hohem Cholesteringehalt soll mit einem höheren Prostatakrebsrisiko einhergehen. Die Behauptung, dass sich sexuelle Abstinenz schützend auswirken könne, entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Eher gibt es Gegenbeweise. So soll eine Beziehung zwischen der Unterdrückung sexueller Aktivitäten im frühen Lebensalter und der Entstehung des Prostataadenoms bestehen. Lange wurde Cadmium als möglicher Umweltfaktor angeschuldigt. Zusammenhänge mit seelischen Faktoren, mit Stress und physikalischen Belastungen wie Radioaktivität und Strahlen werden zwar immer wieder gesucht, konnten bislang jedoch niemals eindeutig bestätigt werden.

Insgesamt weiß man also relativ wenig über die Ursachen, die schließlich zur Entartung der Prostataaußenkapsel führen können.