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Wenn die Prostatakarzinomsbehandlung abgeschlossen ist

Nach der operativen Entfernung der Prostata oder der Strahlentherapie sollten regelmäßige Nachuntersuchungen erfolgen. Damit können die Ärzte sichern, dass Metastasen oder ein Weiterwachsen des vorhandenen Tumors schnell erkannt werden. Dafür am besten geeignet ist wiederum die Magnetresonanztomographie.

Nach der operativen Entfernung der Prostata oder der Strahlentherapie sollten regelmäßige Nachuntersuchungen erfolgen. Damit können die Ärzte sichern, dass Metastasen oder ein Weiterwachsen des vorhandenen Tumors schnell erkannt werden. Dafür am besten geeignet ist wiederum die Magnetresonanztomographie.

Aber - Sie ahnen es sicher bereits - sie wird kaum jemals eingesetzt. Warum das so ist, wird deutlich, wenn man die Liste der üblichen Nachuntersuchungen ansieht. MRT kommt da in der konventionellen Medizin gar nicht erst vor:

Da wird der Patient nach einer Prostataentfernung zwei Jahre lang alle drei Monate einmal untersucht: Die Prostata wird abgetastet und der PSA-Wert bestimmt. Der PSA-Wert sollte jetzt unter der Nachweisgrenze bleiben, da sich keine Prostatazellen mehr im Körper befinden sollten. Eventuell wird ein Ultraschall gemacht. Nach zwei Jahren wird der Intervall auf ein halbes, später auf ein Jahr erhöht. Eventuell wird jährlich eine Skelettszintigraphie durchgeführt. Dabei werden Veränderungen der Knochen festgestellt.

Nach der Hormontherapie werden Tast-, PSA-Wert- und Ultraschalluntersuchungen alle drei bis sechs Monate durchgeführt. Jährlich einmal wird der Bauchraum mit Ultraschall untersucht. Wenn der PSA-Wert sehr hoch ist oder ein begründeter Verdacht besteht, erfolgt einmal jährlich eine Skelettszintigraphie.

Alle Untersuchungen müssen stets auf das Alter und die Lebenserwartung des Patienten abgestimmt sein.

Wenn der Krebs zurück kommt

Nach einer Prostataoperation kann in 35 bis 65 Prozent der Fälle der Krebs wieder auftreten. Entweder an anderer Stelle in Form von Metastasen oder im Operationsbereich, wenn wenige Krebszellen im Körper verblieben sind.

Jetzt stellen Sie sich das vor: Sie haben eine gefährliche Operation hinter sich, sind vielleicht dauerhaft inkontinent, wahrscheinlich dauerhaft impotent - und trotzdem kommt der Krebs zurück! Mit diesen 35 bis 65 Prozent sind übrigens nur die Fälle gemeint, in denen nicht gleich während der Prostataoperation Metastasen gefunden worden sind. Sie hatten also tatsächlich die Hoffnung, dass Ihr Krebs geheilt ist. Und jetzt das!

Dabei sagt Ihr Arzt Ihnen meist nicht, dass Sie etwa einer von rund zwei Patienten sind, denen so etwas passiert. Meistens erklären die Ärzte, dass Sie einfach Pech gehabt haben. Dabei ist so offensichtlich, dass die Methode selbst einfach viel zu häufig zum Einsatz kommt.

Wenn bei einem Patienten der Krebs zurückkommt, so wird zuerst festgestellt, wo er sitzt. Wo der Krebs sich befindet, lässt sich aus dem Anstieg des PSA-Wertes ablesen. Geht er rasch nach der Behandlung in die Höhe, so kann der Arzt auf Mikrometastasen schließen, die bereits in anderen Körperregionen zu wachsen beginnen.

Wenn der PSA-Wert jedoch langsam und lange Zeit nach der Behandlung ansteigt, spricht das für eine Neubildung des Tumors im Behandlungsbereich.

Als Behandlung wird in den meisten Fällen bestrahlt oder eine Hormonbehandlung durchgenommen. Oder auch eine Chemotherapie, die mit dem Prostatakarzinom gar nichts zu tun haben sollte.